Österreichische Datenbank für Stipendien und Forschungsförderung - www.grants.at
Richard Plaschka-Stipendium
Herkunftsland:
ALLE (excl. Österreich)
Zielland:
Österreich
 
Fachbereich:
Geisteswissenschaften
Geschichte, Archäologie, Sprach- und Literaturwissenschaften, Kunstwissenschaften
 
Hauptförderart:
Stipendien
Förderart:
Semester- und/oder Jahresstipendien, Forschungsstipendien
Finanzierung:
national
Zielgruppe:
Postgraduates
Postdoc
Wissenschaftler/innen
Fördergeber:
OeAD-GmbH/ICM im Auftrag und aus Mitteln des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW).
Dauer:
4 bis 18 Monate
Kontingent:
Pro Studienjahr maximal 7 Neuzuerkennungen
Dienstleistung:

Monatliche Stipendienleistung
a) Stipendium: € 1040,--
b) Büchergeld:  €     93,--

Wenn erforderlich, schließt die OeAD-GmbH eine Unfall- und Krankenversicherung ab. 
Die Kosten für die Versicherung sind von den Stipendiat/innen aus dem Stipendium zu bezahlen. Die Kosten für die ärztliche Versorgung bei Auslandsaufenthalten innerhalb der EU verrechnen die jeweiligen nationalen Versicherungsträger. Staatsbürgerinnen und Staatsbürger der EU-Mitgliedsstaaten sollten daher die Europäische Krankenversicherungskarte mitnehmen.

Die OeAD-GmbH ist bei Bedarf bemüht, Stipendiatinnen und Stipendiaten eine Unterkunft (Studentenheim oder Wohnung) zu vermitteln. Monatliche Kosten: € 220,-- bis € 470,-- (je nach Komfortwunsch). Bei Vermittlung durch die OeAD-GmbH ist eine Verwaltungsabgeltung in der Höhe von monatlich € 18,-- zu bezahlen.
Die Kosten für die Unterbringung sind von den Stipendiat/innen aus dem Stipendium zu bezahlen.

Stipendiatinnen und Stipendiaten sind vom Studienbeitrag befreit.

Stipendiatinnen und Stipendiaten aus außereuropäischen Entwicklungsländern erhalten gegen Vorlage von Originalbelegen zusätzlich einen Reisekostenzuschuss in der Höhe bis maximal € 730,-- ausbezahlt. 

 
Einreichtermin:
01. 03. 2017
Voraussichtlich
Bewerbungsformular:

Neuanträge:

siehe www.scholarships.at

 

Folgende Dokumente sind bei der Online Bewerbung unter http://www.scholarships.at/ hochzuladen:

- Zwei Empfehlungsschreiben von Universitätslehrenden (die Empfehlungsschreiben können frei formuliert sein, müssen aber Briefkopf, Datum und Unterschrift der/des Empfehlenden aufweisen und dürfen bei Antragstellung nicht älter als sechs Monate sein).

- Zusage einer/eines Lehrenden an einer österreichischen Zielinstitution über die wissenschaftliche Betreuung.

- Gescannte Reisepasskopie (Seite mit Namen und Foto).

- Gescannte Kopie des Hochschulzeugnisses über Ihr Diplom-, Master-, PhD- oder Doktoratsstudium.

- Wissenschaftliches Exposé und Bibliographie zum Forschungsvorhaben in Österreich.

 

Verlängerungsanträge:

Der formlosen Bewerbung um Stipendienverlängerung sind in deutscher oder englischer Sprache folgende Unterlagen beizulegen:

- Bericht über die Ergebnisse der bisherigen Forschungstätigkeit.

- Bericht über den Umsetzungsstand der ursprünglichen Forschungspläne.

- Ausführliche Stellungnahme und Zusage der/des Betreuer/in über die weitere Betreuung.

- Plan und inhaltliche Darstellung der geplanten Forschungstätigkeit für den Zeitraum der gewünschten Verlängerung.

 

Der formlosen Bewerbung um Aufnahme in die Nachbetreuung sind in deutscher oder englischer Sprache folgende Unterlagen beizulegen:

- Publikationsliste.

- Liste der selbstgehaltenen Lehrveranstaltungen.

- Nachweis einer Anstellung an einer Hochschule außerhalb Österreichs.

- Übersicht über eventuell erhaltene Förderungen, Stipendien, Preise, Gastprofessuren.

 
Hinweise zur Bewerbung:

Der aktualisierte Ausschreibungstext für die nächste Antragsrunde wird voraussichtlich ab Dezember 2016 hier publiziert werden. Die Bewerbung wird voraussichtlich ab Januar 2017 möglich sein.

 

Zielsetzung:
* Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
* Förderung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit
* Aufbau eines nachhaltigen Netzwerks von Personen mit wissenschaftlichem Bezug zu Österreich

Die Richard Plaschka-Stipendiatinnen und -Stipendiaten können als Gastforscherinnen und Gastforscher an Instituten arbeiten und Spezialstudien in Bibliotheken, Archiven oder an Forschungseinrichtungen durchführen.

Bewerben können sich nur Universitätslehrerinnen und -Lehrer aus dem Bereich der historischen Wissenschaften und aus benachbarten Disziplinen (zum Beispiel Kulturgeschichte, Kunstgeschichte, Archäologie, Musikgeschichte ...), sofern es sich um ein historisches Thema handelt. Die Bewerberinnen und Bewerber müssen sich schwerpunktmäßig mit Österreich bezogenen Themen befassen und dürfen 6 Monate vor Stipendienantritt nicht in Österreich wissenschaftlich tätig gewesen sein.

Die vorherige Kontaktaufnahme mit einer Ausbildungs- oder Forschungseinrichtung (Zielinstitution) in Österreich ist unbedingt notwendig.

Es gibt keine Altersgrenze. Das Stipendium dient der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, daher sollte die mit Hilfe des Stipendiums angestrebte berufliche Laufbahn/wissenschaftliche Karriere erwartbar bzw. möglich sein.

 

Im Falle des erfolgreichen Verlaufs der Forschungstätigkeit kann das Stipendium über Antrag auf maximal 18 Monate verlängert werden.

 

Nach der Absolvierung von mindestens 12 Stipendienmonaten wird auf Antrag über die Aufnahme in die Nachbetreuung entschieden.

Als Nachbetreuung der Stipendiatinnen und Stipendiaten ist vorgesehen:
- alle zwei Jahre: Einladung zu einem Symposium historischen Inhaltes
- alle zwei Jahre Fachbuchdotierung anlässlich der Teilnahme an diesem Symposium
- alle drei Jahre ein einmonatiges Forschungsstipendium nach Österreich
- Abonnement einer facheinschlägigen Zeitschrift
- Publikationszuschuss
 

Allgemeine Hinweise:

  • Unvollständige sowie nicht den Ausschreibungsbedingungen entsprechende Bewerbungen werden nicht in das Auswahlverfahren aufgenommen!
  • Bei allen Stipendien für Österreich gilt der Grundsatz des Wettbewerbes, d.h. auch bei Erfüllung aller Bewerbungsvoraussetzungen gibt es keinen Rechtsanspruch auf ein Stipendium.
  • Die Stipendiatinnen und Stipendiaten sind verpflichtet, am Studienort anwesend zu sein und ihrer Studien- und Forschungstätigkeit nachzugehen.
  • Den Stipendiatinnen und Stipendiaten ist während des Stipendienaufenthalts keine auf Erwerb gerichtete Nebentätigkeit gestattet.
  • Die Stipendien sind für Einzelpersonen bemessen, nicht aber für mitreisende Angehörige.
  • Die Antragstellerinnen und Antragsteller nehmen in Hinblick auf § 1 Datenschutzgesetz, Bundesgesetzblatt der Republik Österreich Nr. 165/1999, in der geltenden Fassung, zur Kenntnis, dass die in der Bewerbung enthaltenen personenbezogenen Daten an die bearbeitende Stelle und die Vertragspartner sowie im Austausch an andere Stipendien vergebende Stellen in Österreich sowie das österreichische Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA) weitergegeben werden, und erteilen ihre ausdrückliche Zustimmung hierzu.

 

 

Auswahl:

Neuanträge:
Die Auswahl erfolgt anhand der Bewerbungsunterlagen in einem mehrstufigen Verfahren:
1. Formalprüfung.
2. Prüfung der Plausibilität des Antrages insgesamt.
3. Prüfung und Bewertung durch Fachexpertinnen und Fachexperten.
Nachstehende Kriterien werden der Prüfung der Anträge zugrunde gelegt:
a) Weshalb möchten Sie in Österreich wissenschaftlich arbeiten?
b) Was konkret möchten Sie in Österreich im Rahmen des Stipendienaufenthaltes
tun?
c) Wie möchten Sie Ihr Vorhaben genau durchführen, welche wissenschaftlichen
Methoden möchten Sie anwenden?
d) Was genau ist das Forschungsziel für Ihren Aufenthalt in Österreich?
e) Welche Arbeitsschritte haben Sie zur Erreichung des Forschungsziels
vorgesehen?
f) Wurden bereits Vorarbeiten zur Erreichung des Forschungsziels geleistet -
wenn ja, welche?
g) Wo möchten Sie dieses Vorhaben durchführen (Bibliothek, Archiv, Institut, ...)?
4. Persönliche Auswahlinterviews durch die "Richard Plaschka-Stipendienkommission" in Wien.
(Nach Vorlage der Originalbelege werden die im Rahmen des Interviews anfallenden
Reise- und Übernachtungskosten aus Mitteln des BMWFW rückerstattet.)
5. Letztentscheidung durch das BMWFW.

 

Verlängerungsanträge und Anträge um Aufnahme in die Nachbetreuung: siehe oben.

 

Sonstige Information:

Fördervertrag:

Den Fördervertrag (Zuerkennungsschreiben und Annahmeerklärung) erhalten die Kandidatinnen und Kandidaten von der OeAD-GmbH/ICM. Dieser regelt folgende Punkte: Beginn und Ende der Förderung; Auszahlungsmodalitäten des Stipendiums (bzw. eines allfälligen Reisekostenzuschusses); Anwesenheitspflichten am Studienort; Leistungsnachweis; Datenschutz.

Details siehe: www.oead.at/stipendienbedingungen

 

Berichtspflicht:

Jede Stipendiatin bzw. jeder Stipendiat ist verpflichtet, die widmungsgemäße Konsumierung des Stipendiums in Form eines Berichtes nach Abschluss des Stipendiums bei der Regionalen Geschäftsstelle der OeAD-GmbH nachzuweisen.

 

Rechtsgrundlagen:

Bundesministeriengesetz 1986 (BGBl '76/1986) in der Fassung vom 1. März 2014.

Bundesfinanzgesetz 2016.

Förderung gem. § 2 Z. 3 ARR 2014 (BGBl II Nr. 208/2014).

Erlass GZ BMWFW-41.906/0008-/WF/V/7/2015.

 

Allgemeine Informationen: 

Bei der OeAD-GmbH:
Dr. Tibor Szabó (e-mail:tibor.szabo@oead.at)
http://www.oead.at

 
Letzte Änderung:
16.09.2016 - Dr. Tibor Szabo (OeAD-GmbH/ICM)
 
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